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Pigmente und Bindemittel

Pigmente und Bindemittel kaufen

Zur Herstellung von Malfarbe werden Pigmente und Bindemittel miteinander gemischt und anschließend auf einem Malgrund verwendet. Abhängig von dem Anwendungsgebiet und der Farbe werden unterschiedliche Bindemittel eingesetzt. Häufig sind die Bindemittel Gummi, Harze, Wachse, Öle, Kalk oder Eiweißstoffe. Verrührt man ein Pigment zum Beispiel mit Walnussöl erhält man eine Ölfarbe.

Aquarellfarben

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Das transpirierte Gummi der Pflanzen ist einer der ältesten Bindemittel. Bei den Aquarellfarben wird häufig Gummiarabikum verwendet. Es kommt aus einem kleinen und stark verzweigtem Baum. Diese Pflanze findet man vorwiegend im Senegal.

Bereits die Ägypter nutzten dieses Bindemittel für Tinte und zum Einbalsamieren der Leichname. Die ergiebigste Art der Akazien kommt im Senegal und in der sudanesischen Provinz Kordofan vor.

Das Gummiarabikum wir heute noch als Lebensmittelzusatzstoff E 414 zur Verdickung von Gummibonbons, Süßwaren und Speiseeis verwendet. Auch als Klebstoff in Zündhölzern und in Pillen findet es heute noch Verwendung.

Häufig kann man Das Bindemittel als Lösung im Künstlerbedarf bereits fertig kaufen. Zur Verhinderung von chemischen Reaktionen kann zum Beispiel Leinöl zur Gummilösung hinzugegeben werden.

Acrylfarben

Airbrushpistole

Bei dem Einsatz von Balsamen oder Harzen zu Künstlerfarben entsteht beim Einsatz oder als Bindemittel ein Glanz, nach dem das Bild getrocknet ist. Naturharze besitzen aber auch die Eigenschaft, dass sie mit der Zeit vergilben. Natürliche Harze sind Mastix, Dammar, Kolophonium und Schellack. Kunstharze hingegen vergilben kaum. Diese zu Kunststoffe gehörenden Harze, werden zur Herstellung von Kunstharzlacken und in den heutigen Künstlerfarben verwendet. Bei den in Acrylfarben verwendeten Kunstharzen, handelt es sich um Acrylharze. Die sind durchsichtig, wasserfest und besitzen Plexiglas ähnliche klebende Eigenschaften und Kunststoffe.

Ölfarben

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Man benötigt hierfür eine Anreibe Palette, Öl und Pigmente. Als erstes gibt man ein wenig Öl in eine Vertiefung. Das Öl wird mit dem Pigment durch ein Palettmesser vermischt. Nach Bedarf kann noch ein wenig Öl hinzugegeben werden. Es sollte während der Prozedur erstmal ein trockener farbiger und körniger Brei entstehen. Die Masse wird mit dem Messer nun in kreisenden Bewegungen und ein wenig Druck verrieben. Man kann auch ruhig die ganze Palette benutzen, allerdings sollte man zwischendurch die verteilte Farbe mit dem Palettmesser wieder zusammenschieben und auch den Läufer abkratzen. Durch das ständig wiederholte Reiben, entsteht mit der Zeit ein feiner Farbbrei der keine Körner mehr enthält und cremig ist.

Wenn die Farbe zu flüssig oder zu trocken ist, kann man nach Bedarf ein wenig Pigment oder auch Öl hinzugeben. Ist die gewünschte Konsistenz erreicht, welche eher fest sein sollte, kann man die gemischte Farbe mit dem Messer in eine Leerdose oder Tube füllen.

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