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Manga zeichnen

Manga zeichnen

Mangas zeichnen Ist im Prinzip, wie bei vielen anderen Sachen auch, nur Training. Es erinnert sehr an das realistische Zeichnen, selbst die Abläufe finden ähnlich statt. Nur die Formen sind anders, halt mehr im Manga Stil. Auch die Gesichtsausdrücke werden differenziert dargestellt.

In Japan werden die Mangas von allen gesellschaftlichen Klassen gelesen. Auch das Alter spielt hier keine Rolle, gesellschaftliche Pendler die japanischen Comics lesen, sind keine Seltenheit. Selbst für Werbung werden bekannte Comicfiguren verwendet oder neue gezeichnet.

Augen zeichnen

Manga zeichnen

Zu Beginn zeichnet man nur das obere und untere Augenlid. Ob die Form eher groß oder rund ist, kann man selber entscheiden. Allerdings sollte man danach gehen, wie so eine Figur wirken soll. Große und runde Augen haben immer etwas kindliches. Augen die schmaler sind und nach außen hin höher, wirken oftmals geheimnisvoll.

Nach dem Umriss kommt die Iris. Diese sollte der Augenform angepasst sein. Sind die Augenlider also eher rund sollte so auch die Iris sein. Bei einem Schmaleren oder realistischen Auge berührt die Iris das obere und untere Lid, bzw. wird teilweise verdeckt.

Es folgen die Inneren Teile der Iris, wie Pupille und Lichtpunkte. Die Pupille ist immer in der Mitte der Iris, egal ob Manga oder eine andere Zeichnung. Bei den Lichtpunkten ist lediglich zu beachten, dass es mindestens einer ist. Sonst wirkt es unreal und es fehlt der typische „Glanz“ in den Augen. Die Pupille wird der dunkelste Teil des Auges, muss aber nicht unbedingt schwarz sein. Das ist reine Geschmackssache, ob schwarz, lila, rot oder eine andere Farbe. Zum Schluss wird die Iris noch ausgemalt, der obere Bereich sollte aber etwas dunkler werden. Malt man das Auge aus dem Profil, ist der Ablauf ähnlich.

Kopf eines Mädchens zeichnen

Manga zeichnen

Zu Beginn wird die gewünschte Kopfform vorgezeichnet. Mittig wird Senkrecht ein Strich gezeichnet, auch Waagerecht folgt etwas unterhalb der Mitte einer. Diese Linien dienen zur Orientierung. Über den Waagerechten Strich kommt ein weiterer, der gibt an wie hoch die Augen werden. Zwischen Kinn und Mittellinie, folgt ein weiterer Strich, für die Nase.

Jetzt werden die Elemente des Gesichtes eingezeichnet, also Augen, Nase und Mund. Wie auch in der Porträtzeichnung sollten die Augen symmetrisch ausgerichtet sein und es sollte ein drittes Auge noch genau dazwischen passen. Die Nasenspitze wird auf die Linie zwischen Kinn und Mittellinie gesetzt. Jetzt kommt nur noch der Mund.

Nun können Haare und Augen etwas Detaillierter gezeichnet werden, es sind aber immer noch nur Vorzeichnungen. Die Haare sollten immer ein wenig von der anfänglich gezeichneten Kopfform entfernt sein. Erst wenn die Haare fertig sind, werden die Augen genauer gezeichnet und die Hilfslinien können entfernt werden.

Kopf eines Jungen zeichnen

Auch hier wieder zu Beginn die Kopfform grob darstellen und Hilfslinien einzeichnen. Hierfür wird der Senkrechte Strich wieder in die Mitte gesetzt. Ein weiterer kommt Strich etwas oberhalb und einer etwas unterhalb der Mitte. Zwischen diesen beiden Linien, kommen die Augen. Zwischen Kinn und Mittellinie kommt erneut ein kleinerer Strich, für die Nase.

Die Augen von den männlichen Figuren sind häufig schmaler, als die der Mädchen. Je nachdem wie die Haare am Ende liegen sollen, werden jetzt noch grob die Ohren vorgezeichnet. Die gehen von der Mittellinie bis ungefähr zur Nase. Unter dieser kommt dann noch der Mund. Er sollte eher bei der Nase sein, als beim Kinn. Nun werden die Haare gemalt. Ähnlich wie auch bei dem Mädchen sollten die vom Kopf etwas abstehen. Auch die Augenbrauen sollte man nicht vergessen, die werden dicker gezeichnet als die der Mädchen. Langsam kann auch das Auge Detailreicher gezeichnet werde. Die Gesichtsform sollte bei einem Jungen schmaler und das Kinn breiter sein als bei einem Mädchen.

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